Fachtag Orthoptik

Am 29.04. trafen sich 20 Orthoptistinnen aus Süddeutschland und eine Kollegin aus der Schweiz zu einem fachlichen Austausch. Alle verbindet ihr Arbeitsgebiet im Low Vision-Bereich an Einrichtungen für Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit.

Das Vormittagsprogramm umfasste einen Vortrag zum Thema: „Gedächtnis im Kontext von Sehen und Orthoptik“.

Wir haben erfahren, dass „nicht alles, was wie Vergessen aussieht, eine primäre Gedächtnisstörung ist. Orthoptische Befunde sind immer auch Leistungsbefunde, beeinflusst von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit.“

Als Fazit konnten wir mitnehmen, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit hilft, visuelle, aufmerksamkeitsbezogene und anamnestische Faktoren besser auseinanderzuhalten.

Der zweite Vortrag beschäftigte sich mit der Thematik Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Visueller Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (VVWS). Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Diagnostik und auch die Bedarfe der einzelnen Personen sein können, trotz gleicher Diagnosen.

Beeindruckt waren wir vom neuen Schulhaus des Betty-Hirsch-Schulzentrums: Die vielen Details, die in der Planung und Ausführung des Neubaus bedacht wurden, um eine gute und barrierefreie Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Wir konnten den Tag mit einer Abschlussrunde zu fachlichen Themen beschließen. Es war ein gelungener Tag, bei dem wir uns fachlich aber auch persönlich austauschen und auch neu vernetzen konnten.

 

Bilder

Einrichtung:
Betty-Hirsch-Schulzentrum