Coole Rhythmen und ungewöhnliche Klänge waren am Montag, den 20. Juli 2026 aus dem Konferenzraum zu hören. Die Profischlagzeugerin Leonie Klein brachte eine große Auswahl an Schlaginstrumenten mit, sodass wir, die Schülerinnen und Schüler der Tilly-Lahnstein-Schule, einen Morgen lang auf musikalische Entdeckungsreise gehen konnten.
Für das Warm-Up reichte der eigene Körper: Nur wenige Minuten brauchte es, dass wir unter Leonies Anleitung unseren Körper als Schlaginstrument (= Body Percussion) einsetzen konnten und sogar zweistimmig musizierten. Statt auf Stühlen saßen wir dann auf Cajons, denen wir hohe und tiefe Töne entlockten sowie rockige Beats. Und obwohl wir alle unterschiedliche musikalische Voraussetzungen hatten, gelang es uns nach kurzer Zeit, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden, indem wir gut aufeinander hörten. Als Leonie daraufhin ihre „Schatzkisten“ auspackte, waren wir wirklich baff: Nussschalen, mit Wasser gefüllte Flaschen, „Eselgebisse“, eigentümlich geformte Rohre, eine Donnertrommel, Konserven-büchsen mit Schnur und Holzstab, quietschende Hundespielzeuge und vieles mehr kamen da zum Vorschein.
Wie lange klingt ein Ton? Wie vielfältig kann man eine Triangel einsetzen? Wie ändert sich ein Ton, wenn man mit Filz, Holz oder der Hand auf die kleine Trommel schlägt? Nach der haptischen und auditiven „Kennlernrunde“ dieser Instrumente gestalteten wir live die Geräuschkulisse zum dritten Streich von „Max und Moritz“. Welches Instrument gibt am besten das Sägen von Holz wieder, welches eine schnatternde Gänsefamilie, welches das Meckern einer Ziege? Mit Fantasie und Kreativität wurden wir so zu Geräuschemachern (dies ist übrigens ein anerkannter Beruf 😉) und untermalten den Text mit passender Klangvielfalt.
Viel zu schnell verging dieser Morgen vorüber und wir sind sicher: Das war nicht das letzte Mal!!



